Tipps für eine erholsame Nacht und einen ausgeruht

Tipps für eine erholsame Nacht

Tipps für eine erholsame Nacht
Da eine „gute Nacht“ schon mindestens eine Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen beginnt, sollte man in dieser „Schlafanbahnungsphase“ auf An- und Aufregendes verzichten: auf Actionfilme oder Splattervideos etwa, aber auch auf anregende Getränke.

Alkohol macht zwar müde, stört aber den gesunden Tiefschlaf ebenso wie zu schwere Mahlzeiten. Drei Stunden vor der Nachtruhe sollte man deshalb nichts mehr essen.

Gewöhnen Sie sich Rituale an! Dazu zählen zum Beispiel Lesen vor dem Zu-Bett-Gehen und vor allem ein eingespielter Schlaf-Wach-Rhythmus. Gehen Sie möglichst immer zur selben Zeit ins Bett und stehen Sie immer zur selben Zeit auf. Tickt Ihre innere Uhr regelmäßig, werden Sie besser einschlafen.
Schafe zählen ist übrigens ein Einschlafhemmer. Viel wirkungsvoller ist die Vorstellung von einem rauschenden Wasserfall – oder wenn Ihnen eine angenehme Urlaubserinnerung durch den Kopf geht. Versuchen Sie nicht, unangenehme Gedanken zu unterdrücken, Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil. Stehen Sie dann besser noch einmal auf und versuchen Sie es mit entspannender Musik. Bügeln macht auch schläfrig. Erst wieder ins Bett gehen, wenn die Augen schwer sind.

Ein warmes Bad macht müde. Die Wassertemperatur sollte 35 bis 38 Grad Celsius betragen – 10 bis 20 Minuten reichen aus. Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen als Zusätze verstärken den Effekt. Ein altes Hausmittel: eine warme Milch mit Honig. Honig regt das „Müde-mach-Hormon“ Melatonin an.

Was gibt es sonst Wissenswertes zum Thema „Schlafen“?

Der Beruf wirkt sich auf eine gute Nacht aus: Beamte haben den besten Schlaf, Selbstständige schlafen schlechter, Hausfrauen am schlechtesten.

Ungebildete Männer schlafen besser als gebildete Männer. Bei Frauen ist es genau umgekehrt, so eine taiwanesische Studie: Ungebildete Frauen schlafen also schlechter als gebildete.

Mit sieben Stunden Schlaf lebt es sich am längsten. Der eine braucht etwas mehr, der andere kommt mit weniger Schlaf aus. Zu viel davon kann auch zu Einschlafstörungen führen.

Schönheit braucht genug Schlaf. Ein erhöhter Spiegel an Wachstumshormonen, insbesondere während der Tiefschlafphase in der ersten Nachthälfte, sorgt dafür, dass sich Körperzellen erneuern und regenerieren.

Schlaf macht schlau. Der erhöhte Spiegel an Wachstumshormonen sorgt ebenfalls dafür, dass das Stresshormon Cortisol blockiert wird. Und je weniger Cortisol, umso besser kann sich Gelerntes und Erlebtes im Gehirn festsetzen.
Quelle: WDR

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