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Ursachen:
Schnarchgeräusch entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumensegels, zum Teil auch des Zungengrundes und dem Gewebe des Rachens beim Atmen.
Beim Schnarchenden liegt generell eine Verengung der Atemwege vor, meist vibriert das im Schlaf erschlaffte Gaumensegel flatternd beim Vorbeistreichen der Atemluft. Der Betroffene bekommt das meist selbst nicht mit und tut folglich aus eigenem Antrieb nichts gegen schnarchen.
Es kann aber auch der untere, hintere Bereich der Zunge in den Rachen zurückfallen. Schnarchen kann jedoch auch mit Allergien einhergehen. Es gibt also nicht nur einen Grund, der als Ursache für das Schnarchen in Frage kommt.
Oft ist das Schnarchen abhängig von der Körperlage. So kommt es öfter in Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nach hinten sinkt und den Atemweg verengt, bzw. er durch den geöffneten Mund atmet. Registriert der Körper einen durch die verengten Atemwege hervorgerufenen Mangel an Sauerstoff, löst er eine Positionsänderung oder eine kurze Weckreaktion aus.
Übergewicht oder genetische Veranlagung sind weitere Gründe die das Schnarchen verursachen können: der Atmungsapparat des Schlafenden kann nicht in jeder Körperlage die nötige Spannung aufrecht erhalten, die das Schnarchen verhindern würde.
Auch Alkoholkonsum oder die Einnahme von Beruhigungsmittel, Schlafmitteln, Tranquilizern und Psychopharmaka fördern die Erschlaffung des Gaumensegels und somit den hörbaren Vorgang des Schnarchens.
Schnarchen kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. Es gibt Personen die nur gelegentlich schnarchen, etwa bei Schnupfen, andere Menschen schnarchen nahezu jede Nacht oft verbunden mit zum Teil sehr lauten, störenden Schnarchgeräuschen. Eine ständig verstopfte Nase, z.B. durch eine verkrümmte Nasenscheidewand, kann eine weitere Ursache des Schnarchens sein.
In einigen Fällen kann der Schnarcher sogar von seinem eigenen Schnarchgeräusch aufwachen. Außerdem können Atemstillstände infolge vollständigen Kollabierends des Rachens von 10 Sekunden und weit mehr auftreten. Solche Atemstillstände können 900x pro Nacht oder häufiger auftreten, wodurch der Schlaf stark gestört ist. Eine solche extreme Ausprägung des Schnarchens zusammen verbunden mit Atemstillständen nennt man obstruktives Schlaf-Apnoesyndrom (OSAS) und wird als Schlafbezogene Erkrankung bezeichnet.
Bei einer Schlafapnoe unterliegt der Schlafende einem massiven Sauerstoffmangel. Es kommt zur Erstickungserscheinungen die der Körper durch Adrenalinausschüttung verhindern möchte: Die Muskeln spannen sich wieder und der Betroffene wacht nach Luft ringend und mit starkem Herzklopfen auf. Man stelle sich eine ähnliche Belastung wie ein Höhenbergsteiger vor, auftretend in der Zeit die eigentlich der Ruhe und Erholung dienen soll
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